Text: NAJU Bayern
Bild: stmuv, Museum Mensch und Natur
Lesezeit: 10 Minuten

NATUR IM FOKUS: Vier Interviews

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„Natur im Fokus“ zeigt, wie aufmerksam, neugierig und kreativ junge Menschen Bayerns Natur wahrnehmen – ihre Fotos halten Momente fest, die auch Erwachsene staunen lassen. Der Wettbewerb lädt seit 2007 dazu ein, hinauszugehen, genauer hinzuschauen und Natur mit einem neuen Blick zu entdecken. Die prämierten Bilder ziehen anschließend durch ganz Bayern und machen sichtbar, wie lebendig und inspirierend die Natur für Kinder und Jugendliche ist.

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Bild: stmuv, Museum Mensch und Natur

Wir stellen euch drei Preisträger vor, die auch im LBV engagiert sind, und den Gewinner des LBV-Sonderpreises. 

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Bild: stmuv

Luis (13) staunt über die kleinen Wunder der Natur: funkelnde Insekten, leuchtende Blumen, seltene Vögel. Seit seiner ersten Vogelstimmenwanderung mit der NAJU trägt er die Kamera wie einen Schlüssel zu verborgenen Welten. Die Auszeichnung bei „Natur im Fokus“ macht ihn stolz und bestärkt ihn, weiter für Igel, Kiebitz und Feldhamster einzustehen. 

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Das Gewinnerfoto von Luis Gryger!

Interview Luis
1. Wer bist du eigentlich? Magst du dich kurz vorstellen – und erzählen, was dich an der Natur besonders begeistert?
Mein Name ist Luis Grygier. Ich bin 13 Jahre alt und lebe in Dettelbach. Wenn ich in der Natur unterwegs bin, faszinieren mich vor allem die verschiedenen Farben und Formen. Manchmal sind es Blumen, oft aber auch Steine und Mineralien.
 
2. Wie hat deine Naturbegeisterung angefangen? Gab es ein Erlebnis, einen Menschen oder einen Moment, der dich „angesteckt“ hat?
Ich kann es an keinem bestimmten Moment festmachen. Die Natur hat mir schon immer gefallen. Ich mag es genauso, Vögel im Garten zu beobachten, wie im Wald spazieren zu gehen und schöne Pilze zu entdecken oder an Wiesenrändern bunte Blumen zu sammeln.

3. Was macht Naturfotografie für dich so besonders? Was fühlst du, wenn du mit der Kamera draußen unterwegs bist – eher Abenteuer, Ruhe, Jagdfieber oder etwas ganz anderes?
Wenn ich mit der Kamera draußen unterwegs bin, bin ich meist auf einer Bilderjagd nach Tieren – vor allem nach Vögeln und Insekten. Es ist spannend, zu sehen, wie nahe ich rankomme.
 
4. Wie hat dich die NAJU oder der LBV geprägt? Was hast du dort gelernt oder erlebt, das du heute immer noch im Kopf oder Herzen hast?
Besonders faszinierend fand ich die Vogelstimmenwanderung an den Garstädter Seen, bei der man viele tolle Fotomotive entdecken konnte. Dort habe ich zum Beispiel das erste Mal ein Blaukehlchen fotografiert. Außerdem helfe ich gerne bei Projekten mit, wie Müll sammeln, Wiesen abrechen, Kiebitznester markieren, Vogelhäuschen bauen oder Äpfel ernten.
 
5. Dein Lieblingsmotiv – und warum? Welche Tiere, Pflanzen oder Stimmungen fotografierst du am liebsten? Was macht sie für dich besonders?
Am liebsten fotografiere ich Insekten, weil ich die kleinen Tiere auch gerne groß anschaue. Erst wenn ich in ein Foto hineinzoome, kann ich die feinsten Strukturen der Insekten erkennen. Aufnahmen im Gegenlicht gefallen mir dabei oft am besten.
 
6. Was bedeutet dir der „Natur im Fokus“-Preis? Wie hat es sich angefühlt, ausgezeichnet zu werden – und was willst du damit vielleicht anderen zeigen?
Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Bild der Jury gefallen hat, war aber auch ziemlich aufgeregt. Für mich war es das erste Mal, dass ich an dem Wettbewerb teilgenommen habe. Aber ich finde es gut, dass man schon ab sieben Jahren mitmachen kann.
 
7. Wie möchtest du in Zukunft weiter Natur erleben oder schützen? Welche Träume oder Ideen hast du für die nächsten Jahre?
Ich hoffe, dass mein Igelhaus in den nächsten Jahren von vielen Igeln genutzt wird, dass die Feldhamster, Kiebitze und Bienenfresser in unserer Gegend noch weiterhin eine Chance haben zu überleben und dass nicht so viele Flächen von Firmen und Straßen zugebaut werden.
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Bild: stmuv

Lennart (15) ist begeisterter Natur- und Vogelfotograf. Seit früher Kindheit fasziniert ihn die Vielfalt der Natur. Besonders prägend war die Vogelauffangstation Regenstauf. Er liebt seltene Vogelarten und möchte später im Naturschutz arbeiten – am liebsten nach einem Jahr auf Helgoland. 

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Das Gewinnerfoto von Lennart Strassberger!

Interview Lenni
1. Wer bist du eigentlich?
Lennart Straßberger
 
Magst du dich kurz vorstellen – und erzählen, was dich an der Natur besonders begeistert?
Ich bin 15 Jahre alt und gehe auf das Goethe-Gymnasium in Regensburg. Ich interessiere mich schon immer für unsere Natur. Sie fasziniert mich wegen ihrer Vielfältigkeit; dabei wird es nie langweilig, weil es immer wieder Neues und Spannendes zu entdecken gibt.
 
2. Wie hat deine Naturbegeisterung angefangen?
Seit ich etwa vier Jahre alt bin, interessiere ich mich besonders für Vögel. Ich habe damals auch schon meine erste kleine Kamera bekommen, und so hat sich mein weiteres Hobby, die Fotografie, ungefähr gleichzeitig entwickelt.
 
Gab es ein Erlebnis, einen Menschen oder einen Moment, der dich „angesteckt“ hat?
Nein, es gab kein einzelnes prägendes Erlebnis, das mich zu diesem Hobby gebracht hat. Aber es gab und gibt viele Leute, die mich von klein auf gefördert haben.
 
3. Was macht Naturfotografie für dich so besonders?
Man entwickelt sich immer weiter und entdeckt neue Fotostile. Wenn ich fotografiere, vergesse ich eigentlich alles andere um mich herum und kann mich vollkommen darauf einlassen.
 
Was fühlst du, wenn du mit der Kamera draußen unterwegs bist – eher Abenteuer, Ruhe, Jagdfieber oder etwas ganz anderes?
Eigentlich alles davon. Natürlich auch das Jagdfieber, da man sich umso mehr freut, eine neue, seltene Art zu fotografieren. Gleichzeitig kann ich mich aber auch sehr gut entspannen. Meine schönsten Erlebnisse basieren auf Abenteuern und besonderen Momenten in der Natur.
 
4. Wie hat dich die NAJU oder der LBV geprägt?
Vor allem hat mich die Vogelauffangstation Regenstauf geprägt und gefördert, da ich dort schon recht früh mithelfen durfte.
 
Was hast du dort gelernt oder erlebt, das du heute immer noch im Kopf oder Herzen hast?
Vor allem das Versorgen und Aufziehen der Vögel hat mich sehr fasziniert (und tut es noch immer).
 
5. Dein Lieblingsmotiv – und warum?
Das gibt es nicht wirklich, aber vor allem alle möglichen Vögel. Ich würde allerdings sehr gern noch einen Seggenrohrsänger vor die Linse bekommen.
 
Was macht sie für dich besonders?
Bei Vögeln können vor allem viele Seltenheiten auftauchen, was mich sehr fasziniert. Zum Beispiel, wenn ich eine Ringschnabelente aus Nordamerika unter tausenden von Enten und Blässhühnern finde.
 
6. Was bedeutet dir der „Natur im Fokus“-Preis?
Ich finde es schön, dass es Wettbewerbe wie diesen gibt, die junge Leute dazu bewegen, mehr nach draußen zu gehen und zu fotografieren.
 
7. Wie möchtest du in Zukunft weiter Natur erleben oder schützen?
Ich will später beruflich unbedingt etwas mit Naturschutz zu tun haben und möchte nach der Schule erst einmal ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der Vogelwarte Helgoland absolvieren.
 
Welche Träume oder Ideen hast du für die nächsten Jahre? Ich würde gerne reisen und neue Motive in fernen Ländern finden.
 
Danke für das Interview Lenni!
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Bild: stmuv

Lorenz (15) aus Kempten liebt Naturfotografie, weil er dabei abschalten kann und besondere Momente entdeckt. Ein Waldkauzpärchen weckte seine Leidenschaft. Ein LBV-Praktikum prägte ihn stark. Mit seinen Fotos möchte er Menschen für Natur- und Artenschutz begeistern. 

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Das Gewinnerfoto von Lorenz Henze!

Interview Lorenz
 Magst du dich kurz vorstellen – und erzählen, was dich an der Natur besonders begeistert?
Ich bin Lorenz, 15 Jahre alt, komme aus Kempten und bin begeisterter Naturfotograf. Mich fasziniert an der Natur vor allem, dass alles so genau aufeinander abgestimmt ist und in einem Ökosystem – ohne Einwirkungen von außen – alles perfekt „funktioniert“.
 
2. Wie hat deine Naturbegeisterung angefangen und gab es ein Erlebnis, einen Menschen oder einen Moment, der dich „angesteckt“ hat?
Ich war schon immer sehr gerne draußen in der Natur, aber es gab ein bestimmtes Erlebnis, durch das ich begonnen habe, die Natur in Fotos festzuhalten: In einem Waldstück ganz in meiner Nähe brütete ein Waldkauzpärchen, und ein anderer Naturfotograf zeigte mir den Nistkasten mit den Jungvögeln. Ich war über mehrere Wochen fast jeden Tag dort und sammelte meine ersten Erfahrungen mit der Kamera.
 
3. Was macht Naturfotografie für dich so besonders?
Ich mag das Fotografieren deshalb so sehr, weil man dem Alltag entfliehen und sich ganz auf die Natur konzentrieren kann. Meistens genieße ich es einfach, draußen zu sein und mich entspannen zu können. Wenn man jedoch ein seltenes Motiv entdeckt, schlägt das schnell in eine Art „freudige Nervosität“ um, da man unbedingt sein Foto bekommen will.
 
Was fühlst du, wenn du mit der Kamera draußen unterwegs bist – eher Abenteuer, Ruhe, Jagdfieber oder etwas ganz anderes?
Eigentlich alles davon. Natürlich auch das Jagdfieber, da man sich umso mehr freut, eine neue, seltene Art zu fotografieren. Gleichzeitig kann ich mich aber auch sehr gut entspannen. Meine schönsten Erlebnisse basieren auf Abenteuern und besonderen Momenten in der Natur.
 
4. Wie hat dich die NAJU oder der LBV geprägt?
VLetzten Sommer hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum bei der LBV-Gebietsbetreuung der Allgäuer Hochalpen zu machen. Die Leute waren super nett und mit einigen habe ich immer noch Kontakt. Das war definitiv eine der tollsten Erfahrungen, die ich bis jetzt in der Natur- bzw. Artenschutzarbeit gemacht habe.
 
Welche Tiere, Pflanzen oder Stimmungen fotografierst du am liebsten?
Am liebsten fotografiere ich Tierarten oder Situationen, die den Menschen normalerweise verborgen bleiben, aber trotzdem direkt bei uns vor der Haustür vorkommen.
 
6. Was bedeutet dir der „Natur im Fokus“-Preis?
Als ich zum ersten Mal bei „Natur im Fokus“ einen Preis gewonnen habe, hat mich das unglaublich angespornt, mit dem Fotografieren weiterzumachen. Ohne den Wettbewerb wäre ich heute mit Sicherheit nicht da, wo ich mit meiner Fotografie inzwischen stehe.
 
7. Wie möchtest du in Zukunft weiter Natur erleben oder schützen?
Ich möchte auf jeden Fall weiter fotografieren und meine Bilder an die Öffentlichkeit bringen. Ich glaube, wenn man den Menschen zeigt, was unsere heimische Natur so einzigartig macht, baut das einen Bezug zur Natur auf und regt dazu bei, mehr über Naturschutz nachzudenken.
 
Danke für das Interview Lorenz!
Portrait
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Bild: stmuv

Dominik (17) ist leidenschaftlicher Naturfotograf und Birder. Seit Kindheit beobachtet er Vögel, fotografiert kreativ und sucht weltweit seltene Arten – sogar in Neuseeland. Naturfotografie bedeutet für ihn Geduld und Überraschungen. Mit seinen Bildern möchte er Menschen für Naturschutz begeistern. 

Dominik ist aktuell in Neuseeland, weshalb sein Vater stellvertretend für ihn den Preis entgegen genommen hat.

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Das Gewinnerfoto von Dominik Mayer!

Interview Dominik
 
Wer bist du eigentlich? 
Ich bin ein 17-jähriger Schüler des Gymnasiums Olching und neben dem Sport ist die Naturfotografie meine große Leidenschaft. Ich verbinde dabei Eigenschaften von einem klassischen Naturfotografen und einem „Birder“: einerseits versuche ich unsere heimischen Vögel auf kreative Art festzuhalten und ihr verhalten mit meinen Bildern einzufangen, weshalb ich viel Zeit in der Natur vor der eigenen Haustür verbringe. Andererseits möchte ich immer neue, seltene Vogelarten finden und gerne um die ganze Welt reisen, um so viele Arten wie möglich zu sehen. Ich habe mir das zugegebenermaßen sehr ambitionierte Ziel gesetzt, mindestens 10.000 Vogelarten weltweit zu sehen! Dies trug auch dazu bei, dass ich mich entschieden habe, ein Auslandsjahr in Neuseeland zu verbringen. Bis Juli bin ich noch in Dunedin im Süden des Landes. In den vergangenen Monaten hatte ich unzählige einmalige Erlebnisse. 
 
Wie hat deine Naturbegeisterung angefangen? 
Ich hatte schon immer eine Begeisterung für die Natur, speziell für Vögel. Ein erstes Buch zum Niederschreiben von Beobachtungen bekam ich mit 6 Jahren und begann damals die Spatzen, Kohlmeisen und Amseln im Garten und die Stockenten auf dem Weiher in der Nähe zu dokumentieren. Schnell entwickelte sich der Anspruch, immer mehr und neue Vogelarten zu sehen. Zur besseren Bestimmung und als Belege fing ich auch sehr bald an, mit der Kamera meines Vaters meine Beobachtungen festzuhalten. Inzwischen besitze ich mein eigenes Equipment, und meine Begeisterung und Kenntnis für die Natur wachsen ständig weiter. 
 
Was macht Naturfotografie für dich so besonders? 
Egal wie gut man ein Foto plant, taucht der Vogel nicht auf, bekommt man keine Ergebnisse. Es erfordert oft enorme Geduld, das Bild zu bekommen, das man sich vorgestellt hat – genauso oft klappt es auch gar nicht. Doch oft erlebt man die besten Augenblicke, wenn man gar nicht damit rechnet. Deshalb versuche ich so oft es geht raus in die Natur zu gehen, selbst wenn es nur der nächste Park ist. Genau diese Unberechenbarkeit ist in meinem Auge das besondere an der Naturfotografie. Und wenn ein Ausflug mal nicht so erfolgreich war ist das zwar frustrierend, aber man konnte trotzdem von der Ruhe in der Natur profitieren, die einem eine Auszeit vom Alltag und Zeit zum Nachdenken gibt. 
 
Wie hat dich die NAJU oder der LBV geprägt? 
Bereits vor über zehn Jahren begann ich an der bundesweiten Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ und „Stunde der Gartenvögel“ von NABU und LBV teilzunehmen. Dabei sammelte ich meine ersten Erfahrungen zur standarisierten Dokumentation von Vögeln und konnte mich außerdem in meiner Geduld üben.  
Mitte des vergangenen Jahres hatte ich dann das Glück im Rahmen eines Jugendforscht-Projekts, dass sich mit dem Vogelzug beschäftigte, mit dem LBV Präsidenten Norbert Schäffer selbst zusammenzuarbeiten, nachdem meine Arbeit in dem Wettbewerb mit dem bayrischen Landessieg in Biologie ausgezeichnet wurde. Mit einem Experten vom Fach zu sprechen, gab mir Anreize, wie ich mein Projekt verbessern konnte und zeigte mir ebenfalls, wie weit man mit einer Leidenschaft auch in dem Alter bereits kommen kann. 
 
Dein Lieblingsmotiv – und warum? 
Hier könnte ich eine sehr lange Liste mit Vögeln aufführen: Seidenschwänze und Seeschwalben in Europa, Fächerschwänze, Pinguine und Albatrosse in Neuseeland und so weiter. Doch wenn es eine Art gibt, die aus all den Arten heraussticht, dann ist das wohl der Haubentaucher. Über viele Jahr schon verfolge ich ein Haubentaucher Paar auf dem Olchinger See in der Nähe von meinem Zuhause. Jedes Frühjahr kehren sie zurück, um in dem kleinen Schilfstreifen des Sees zu brüten. Eines meiner Ziele für das nächste Jahr ist es, ihre beeindruckenden Balzrituale im Frühjahr festzuhalten. Meine Lieblingszeit ist jedoch der Frühsommer, wenn sie mit ihren frisch geschlüpften Jungen auf dem Rücken über den See schwimmen. Trotz hunderter Badegäste, die zu dieser Jahreszeit am See sind, schaffen sie es jedes Jahr erfolgreich, drei bis fünf Junge großzuziehen. Ich habe in den letzten Jahren viele Morgende und Abende mit der Kamera am und im See verbracht, um die wundervollen Vögel  zu dokumentieren. 
 
Was bedeutet dir der „Natur im Fokus“-Preis? 
Als ich erfahren habe, dass ich unter den Siegern des Wettbewerbs bin, habe ich mich sehr gefreut! Zwar konnte ich nicht selbst zur Preisverleihung kommen, weil ich noch in Neuseeland bin, aber trotzdem konnte ich das Event nutzen, um neue Menschen kennenzulernen – wenn auch nicht persönlich – und damit mein Netzwerk zu erweitern. Ich freue mich immer sehr mich mit gleichaltrigen, die mein Hobby teilen, verknüpfen zu können und mich über Ideen und Projekte auszutauschen, da der Großteil unserer Generation leider kaum Interesse in dem Gebiet zeigt. 

Wie möchtest  du in Zukunft weiter Natur erleben und schützen? 
Hier in Neuseeland, einem Land, wo Natur und Tierwelt durch vom Menschen eingeschleppte Tiere und Pflanzen so bedroht ist wie an kaum einem anderen Ort auf der Welt, habe ich gelernt, was es heißt, aktiv im Naturschutz zu arbeiten. Ich habe Freiwilligen-Arbeit bei einem Projekt geleistet, dass durch Wiederaufforstung und das Fallenstellen für eingeschleppte Säugetiere wie Ratten, Possums und wilde Katzen, die eine große Bedrohung für die heimische Vogelwelt sind, die ursprüngliche Vielfalt des Neuseeländischen Buschlands wiederherstellen will. Nach dieser Erfahrung kann ich mir vorstellen, in Zukunft auch beruflich im Naturschutz aktiv zu werden. 
Durch meine Bilder versuche ich, Menschen zu zeigen, wie vielfältig und schützenswert unsere Natur ist. Fotos zeigen Verhalten, Farben und Formen, die dem Menschen normal verborgen bleiben, wenn er sich nicht speziell mit der Natur beschäftigt. Ich möchte Menschen durch meine Fotos dazu bringen, sich der Natur vor der eigenen Haustür bewusster zu werden und mehr zum Schutz dieser beizutragen.  

Danke für das Interview Dominik!

Dominik hat außerdem einen beeindruckenden Naturkalender gestaltet – den möchten wir euch unbedingt vorstellen. Ihr könnt ihn direkt bei Dominik bestellen. Und wenn ihr mehr von seinen Fotos sehen wollt, folgt ihm gerne auch auf Instagram: @mayer.dom_photos - oder besucht seine Website: mayerdombirding.com

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